Eigentlich ist es ja eine Sensation: Eine Daten-Monatsflatrate für 25 Euro ohne Vertragsbindung mit verhältnismäßig gutem Netzausbau von UMTS und HSDPA. Aber warum veranstaltet O2 keine große Werbeoffensive wie etwa Fonic mit seiner Dayflat für 2,50 Euro? Fonic nutze die IFA für eine große Ankündigung, überschwemmte den Markt mit Affiliate-Werbemitteln mit Sonderprämien und das im eher schlechten Netz von E-Plus ohne HSDPA. Eine Pressemeldung und ein paar Berichte von Bloggern ist bisher alles. Korrigiert mich bitte, falls Ihr weitere Werbemaßnahmen kennt.
Es stellt sich die Frage, welche Kunden dieses Angebot bedienen soll? Eigentlich kannibalisiert sich O2 selbst, denn welcher Kunde wählt einen 24-Monatsvertrag für 25 Euro monatlich, wenn er auch 1 Monat Prepaidflatrate buchen kann. Zumal das Eröffnungsangebot den Surf Stick und 1 Monat Flatrate gratis für 69,99 Euro anbietet? Wahrscheinlich verkauft sich der 2-Jahresvertrag nicht mehr und die bestehenden Kunden können sowieso nicht wechseln.
Alles nur Vermutungen, es bleibt aber spannend, wie O2 die UMTS Monatsflatrate vermarkten wird. Eines ist sicher, die Monatsflatrate von mp3.de verliert seine Daseinsberechtigung. Zum Preis von 29,99 Euro/Monat ist es 5 Euro teurer und hat vorallem das schlechtere Netz. Wochenflatrate Anbieter flatmobil ist zwar teurer aber punktet immernoch noch damit, dass 1 Woche mit Surf Stick-Miete 25 Euro kostet und man somit nicht gleich für 69,99 Euro den Stick kaufen muss. Allerdings wird es auch für flatmobil entscheidend sein, preislich mitzuhalten.
September 22, 2008 at 17:45
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Jetzt hatte ich also diesen Web’n'Walk Stick endlich in den Händen und wollte mit Ihm und einer T-Mobile SIM-Karte mit Flatrate lossurfen.
Ich steckte ihn also in den USB-Anschluss, hörte das typische “Kling”-Geräusch nach Anschluss neuer Hardware und dann….Nichts.
Nichts zu sehen, auch als Massenspeicher wurde er nicht erkannt. Nach zahlreichen Telefonaten mit der Hotline sind wir auf folgendes Problem gestossen:
Ich hatte früher schon mal eine Vodafone UMTS-Karte benutzt und der Treiber blockierte den Web’n'Walk Stick. Ich hatte mit dem O2 Surf Stick zuvor keine Probleme und dachte das wäre mit T-Mobile genauso.
Des Rätsels-Lösung ist also die Deinstallation aller fremden Treiber und Hardware (unter Systemsteuerung>Hardware>Geräte Manager), damit der Web’n'Walk Stick sich entfalten kann.
Mit flatmobil.de startet am Montag den 22.09. ein neuer Anbieter für mobiles Internet ohne Vertrag und schliesst mit seinem Angebot eine Marktlücke. Nach Tagesflatrates (Dayflat), Monatsflatrates und 6-24 Monatsverträgen, kommt jetzt die Wochenflatrate. Die Besonderheit bei flatmobil liegt darin, dass “all inclusive” vermietet wird. Der Surf Stick kommt also bereits mit Datenflatrate und man schickt ihn einfach wieder zurück, wenn mobiles Internet nicht mehr benötigt wird. Zwar ist der Tarif etwas teurer als andere Anbieter, dafür muss man aber die teure Hardware (Surf Stick, UMTS Laptopkarte) nicht selber kaufen, sondern mietet die UMTS Karte einfach.
Hier die Fakten:
Laufzeit: ab 1 Woche
Geschwindigkeit: UMTS bis HSDPA/HSUPA
Netz: wählbar zwischen O2 und T-Mobile
Hardware: Surf Stick wird mitvermietet
Volumenbegrenzung: 10 GB/Monat im Netz von O2 und 5 GB/Monat im Netz von T-Mobile
Kein VOIP, Peer2Peer, Messaging
Kosten (incl. Versand und Hardware): ab 25 Euro/Woche
Kooperationspartner: Victorvox
Vorteile:
kein Vertrag, keine Kündigungsfristen
sehr kurze Laufzeit
Lieferung mitHardware, somit erspart man sich hohe Eintrittskosten
Keine versteckten Kosten: (Hin-Rück)-Versand inclusive, keine Anschlussgebühren
Flexible Laufzeit möglich: Man schickt den Surf Stick einfach wieder zurück, wenn man ihn nicht mehr benötigt.
Nachteile:
Flexibilität hat seinen Preis
Kein Roaming im Ausland möglich
Fazit:
Wer mal wieder auf seinen DSL-Anschluss wartet und nicht genau weiß wann dieser endlich kommt, für den ist dieser Tarif genau richtig, da flexibel wochenweise gemietet wird. Auch zum Testen von mobilem Internet eignet sich diese Wochenflatrate. Man kann einfach mal einen Surf Stick ausleihen und die Verfügbarkeit & das Handling zu Hause testen, um sich dann eventuell für einen längeren Vertrag zu entscheiden.
Ganz klar sei gesagt, dass dieser Tarif keine Langzeitoption ist, da die Kosten dann zu hoch wären aber ansonsten eine gelungene Bereicherung für das mobile Internet.
Die Laufzeiten der Datenflatrates für mobiles Internet werden immer kürzer. Zu Beginn der mobilen Internet Ära waren 24-Monatsverträge unumgänglich. Durch Moobicent und Moobiair in Kooperation mit Victorvox kamen dann 6-Monatsverträge auf den Markt. Zwischenzeitlich brachten T-Mobile und Vodafone Dayflats auf den Markt und Fonic bringt ab dem 15.09.2008 eine eigene Dayflat im O2-Netz heraus. Als neuestes Modell kommt jetzt die Monatsflat von MP3.de in Kooperation mit GTCom.
Hier die Fakten:
Laufzeit: 1 Monat
Geschwindigkeit: UMTS
Netz: E-Plus
Kosten: 29,99 Euro pro Monat
Hardware: wird nicht angeboten
Volumenbegrenzung: 1 GB, danach Drosselung auf GPRS
kein VOIP zugelassen
Vorteile:
Kurze Laufzeit
guter Preis
scheinbar ist die Nutzung von Peer2Peer und Messenger-Diensten zulässig
Nachteile:
Nur 1 GB für einen ganzen Monat ist sehr gering
Keine sehr schnelle Verbindung möglich, da EDGE und HSDPA im E-Plus Netz fehlen
Hardware nicht im Angebot enthalten
Fazit
Die MP3 Datenflatrate stellt eine interessante Alternative für flexible Nutzung dar, allerdings eher für Gelegenheitssurfer aufgrund des kleinen Datenvolumens von 1GB und der mittelmäßigen Geschwindigkeit von UMTS/GPRS. Zudem muss ein Surf Stick oder eine UMTS Laptopkarte gekauft werden, was mit zusätzlichen Kosten von bis zu 150 EURO verbunden ist.
Endlich kommt etwas Bewegung in die Welt des mobilen Internets. Was noch fehlt, ist eine wöchentliche Flatrate um das Angebot abzurunden.
September 9, 2008 at 15:21
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Ein besonders häufiger Suchbegriff in letzter Zeit ist “O2 Surf StickNachteile”. Aus diesem Grund habe ich eine aufwendige Recherche betrieben, um den Nachteilen des O2 Surf Sticks auf die Schliche zu kommen. Es handelt sich hierbei um ein UMTS USB Endgerät der chinesischen Marke Huawei. Nach tagelanger Suche sind mir die wesentlichen Nachteile des O2 Surf Sticks aufgefallen, entdeckt in einem youtube video:
Hier werden einige der Nachteile des Surf Sticks überdeutlich:
kann nicht rappen
kann nicht tanzen
Ich hoffe ich konnte die Gemüter etwas erheitern. Es ist leider nicht ersichtlich, worum es bei diesem Spot geht und unter dem Suchbegriff flatmobil findet man keine hilfreichen Erkenntnisse. Ich bleibe allerdings dran und liefere weitere Infos, sollte sich rausstellen, was flatmobil ist.
September 8, 2008 at 14:39
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Auf der IFA begegnete mir der Stand des südkoreanischen Anbieters Wibrain mit dem neuen Blackberry-Gegenprodukt i1 Series. Es ist allerdings kein Telefon und dient besonders zum mobilen Surfen und Verarbeitung von Dokumenten unter Windows XP.
Mobiles Internet ist scheinbar möglich durch das Einlegen einer SIM-Karte mit Datentarif, wobei das Gerät den Empfang von HSDPA, GPRS, UMTS und EDGE ermöglicht. Nach Aussage von Winbrain wird momentan ein Partner im Mobilfunknetzmarkt gesucht, um das Gerät in Deutschland zu vertreiben. In Frage kommen die üblichen Verdächtigen: T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus.
Das Gerät macht einen kompakten Eindruck, ist jedoch mit seinen kleinen Knöpfen nichts für Wurstfinger. Einen visuellen Eindruck liefert folgendes Video:
September 4, 2008 at 15:05
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Wenn es um mobiles Internet für den Laptop geht, steht man vor der Wahl:UMTS Laptopkarte oder doch lieber einen Surf Stick? Welche Vor- und Nachteile gibt es?Auch ich stand vor dieser Entscheidung und habe den Test gemacht.
Die UMTS Laptopkarte wird repräsentiert von einer Vodafone (Express) UMTS Broadband Mobile Connect Card und der Surf Stick von Huawei E160 HSDPA USB-Stick (dieser Surf Stick wird u.a. von O2 und Fonic benutzt).
Test 1: UMTS Laptopkarte
1. Installation: Mit einer mitgelieferten CD von Vodafone wird die Software innerhalb von 8min und 20 sec installiert.
2. Anschliessen: Da mein Laptop nicht über einen neuen schmaleren PCMCIA-Anschluss verfügt, muss ich einen Adapter verwenden, um es in meinen Laptop einstecken zu können.
3. Aufruf der Software: Nach öffnen des Programms und Eingabe der PIN, kann ich innerhalb von 3sec ein UMTS/HSDPA Signal ausfindig machen und mich mit dem mobilen Internet verbinden lassen.
Test 2: Surf Stick
1. Installation: Ich stecke den Surf Stick in den Laptop. Durch Plug&Play beginnt die Installation automatisch und dauert 7min und 36sec. Keine Installations-CD erforderlich.
2. Anschliessen: Der Surf Stick ist bereits angeschlossen und es kann sofort das Programm für die Internet-Verbindung aufgerufen werden.
3. Aufruf der Software: Nach öffnen des Programms und Eingeben der PIN ist auch hier innerhalb von 3sec ein UMTS/HSDPA Signal erfasst und eine Verbindung zum mobilen Internet kann hergestellt werden.
Fazit:
Sowohl die Laptopkarte als auch der Surf-Stick erlauben die einfache Benutzung des mobilen Internets. Mein Testsieger ist allerdings der Surf Stick mit folgenden Vorteilen:
Schnellere Installation, da keine CD erforderlich ist. Durch Plug&Play bringt der Surf Stick die Software bereits mit.
Auch ältere Laptops können durch USB mit dem Surf Stick verbunden werden. Neuere UMTS Laptopkarten sind schmaler und können nur mit einem PCMCIA-Adapter angeschlossen werden.
September 2, 2008 at 19:15
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9,99 Euro pro Monat ohne Volumenbegrenzung klingt zu schön um wahr zu sein. Aber dennoch entdeckte ich dieses Angebot auf der IFA ganz unscheinbar in einem Gang. Hagenuk ist nicht etwa eine Stadt in Island sondern ein kanadischer Anbieter eines Pocket PC’s (Pocketsurfer2) mit integriertem Zugang zum mobilen Internet. Der Tarif, im Gegensatz zu den bekannten Modellen, scheint aber sehr ausgefallen zu sein. Die Nachfrage beim Messestandverantwortlichen ergab folgende Details:
SIM ist fest integriert und nicht austauschbar
Mobilfunknetzprovider ist Vodafone
Nur GPRS, allerdings soll es durch eine bestimmte Technik UMTS übertrumpfen (Ich habe persönlich die Seite spiegel.de aufgerufen und es war zwar schneller als GPRS, aber schwer zu sagen, ob auch besser als UMTS)
Kaufpreis 249,95 Euro, keine Vertragsbindung
Tarif: Im ersten Jahr sind 30h pro Monat inclusive ohne Volumenbegrenzung;im zweiten Jahr dann 44,95 Euro
Optional ist eine echte Flatrate für mobiles internet ohne Volumenbegrenzung für 9,99 Euro/Monat
Kein Abspielen von Videos möglich
Kein Ton, da keine Lautsprecher
Bald erhältlich bei Medimax und Mediamarkt
Kein HSDPA und HSUPA
GPS-Empfänger integriert
Fazit:
Eine außergewöhnliche Alternative für mobiles Internet, jedoch ist der Kaufpreis der Hardware recht hoch und da die SIM-Karte nicht ausgetauscht werden kann, ist die Geschwindigkeit mit GPRS zu niedrig. Ohne Video und Ton bleiben einem interessante Seiten wie Youtube oder Videoeinspieler auf spiegel.de verwehrt. Für Gelegenheitssurfer ohne große Ansprüche ist es dennoch die zur Zeit günstigste Flatrate für mobiles Internet in Deutschland.
Beide Anbieter haben Ihr Angebot für eine mobile Internet Dayflat von 4,95 Euro pro Tag, dass bis zum 31.08.08 befristet war und danach 7,95 Euro kosten sollte, bis Jahresende verlängert. Beide Anbieter beschränken den Verbrauch auf 1 GB pro Tag und drosseln dann auf GPRS-Geschwindigkeit. Die nötigen Endgeräte müssen gesondert erworben werden.
Ein wichtiger Unterschied ist die Abrechnung: Für T-Mobile gilt der Kalendertag, wobei die Dayflat von Vodafone 24h nach Aktivierung aktiv ist und somit vorteilhafter ist. Als neuer Player im Dayflat-Segment gilt Fonic, mit seinem Angebot ab dem 15.09.08.
Nach den 2 Anbietern von mobilem Internet als Dayflat ohne Langzeitvertrag von Vodafone und T-Mobile, versucht sich nun auch Fonic in diesem Segment. Fonic, eine Zweitmarke von O2 bringt ab dem 15.09.2008 eine Dayflat für 2,50 Euro heraus:
günstiger Tagespreis im Vergleich zur Dayflat von T-Mobile & Vodafone
Lieferung von UMTS USB Stick von Huawei und SIM-Karte im Paket
Nachteile:
hoher Anschaffungspreis von 89,95€
Fast nur UMTS-Geschwindigkeit, da im Netz von O2 nur einige Großstädte HSDPA abgedeckt sind
Drosselung des Verbrauchs pro Tag ab 1 GB auf GPRS. (wie auch bei Dayflat von T-Mobile und Vodafone
Kein VOIP und peer2peer möglich
Abrechnung pro Kalendertag d.h. wer den Stick um 19.00 aktiviert, kann nur 5h an diesem Tag surfen.
Unklar:
Kosten für Auslandseinsatz
Etwaiger SIM-Lock des Fonic Surf Sticks
Alles in Einem eine interessante Alternative, allerdings verbunden mit relativ hohen Anschaffungskosten. Wie man sieht kommt allerdings langsam Bewegung in die Branche und mobiles Internet wird immer zugänglicher für Privatpersonen.